Russula graveolens(Fleischvioletter Heringstäubling) Werner Graß Fundort: Rehlingen(Weiheranlage) MTB:6601/1 Biotop: unter Birke und Eßkastanie, sandig Funddatum: 20.10.10 Kurzbeschreibung: Hut: wund- bis weinrot, Mitte schwärzlich, Rand heller, fast fleischfarben, rau-warzig und trocken, glanzlos, größter Hutdurchmesser 11cm Lamellen: creme bis ocker, Schneiden bräunend Stiel: weißlich, nach Befassen bräundend bis zur Mitte, 3 von 4 Exemplaren mit rot getönter Stielbasis, ganzer Pilz sehr fest Spp: intensiv creme bis blaß ocker(IId bis III a) Sporen: elliptisch-rundlich 7-10 mü x 6-8 mü, stark warzig, diese vorstehend und manchmal vernetzt (Bilder) HDS: mit auffälligen Dermatozystiden(Bilder) Auffallend gut paßt das Bild von Kriegelsteiner, Band 2, Seite 527 zu meiner Kollektion, sowie auch die Beschreibung. Der Pilz hat mit FeSO4 braun gefärbt, aber erst nach 2 Stunden, der typische Heringsgeruch kam erst beim Trocknen. Johannes Schmitt hat für den Pilz relativ viele Fundpunkte. Kriegelsteiner bezeichnet ihn für Baden Württemberg als selten und weit gestreut. Für mich persönlich war es ein Erstfund.