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Vogesen 2007

 

Exkursionsorte: Saverne, Obersteigen / Wangenbourg- Engenthal,
Datum: 06. September 2007
Exkursionsleiter: Graß Hans- Werner
Exkursionsteilnehmer: Winfried Schmitt, Armin Nilles, Peter Barth, Hans- Werner Graß, Willi Werth, Armin Groß, Rudi Bläsius, Erwin Weber,

Unsere Vogesenfahrt 2007 führte uns nicht, wie die Jahre vorher, in die nähere Umgebung von Dabo sondern wir versuchten uns an neuen Gebieten im erweiterten Umfeld.

Unseren obligatorischen Besuch des sehr empfehlenswerten Restaurant Zollstock in La Hoube bei Dabo ließen wir uns natürlich nicht nehmen. Eine Exkursion in die Vogesen ohne dieses kulinarische Beiprogramm (nicht wenige sehen es als Hauptprogramm.. ) ist für uns undenkbar. Es fällt uns immer wieder schwer, nach diesem Mittagstisch, unsere mittlerweile trägen Glieder wieder in Richtung Wald zu bewegen. Vielleicht verlegen wir die Einkehr das nächste Jahr in den Abend, so dass uns für die Exkursionen und auch für das Gemütliche mehr Zeit bleiben.
 
Was die Pilze betrifft, sind leider einige Bilder und Funddaten irgendwie verschüttet worden, aber wie sagt der Saarländer; "die Hauptsach gutt gess".
Funde:
Bemerkenswert waren die Weißen Knollenblätterpilze, von denen wir mehrere Exemplare in den verschiedenen Exkursionsgebieten fanden. In der Bergregion der Vogesen mit ihren Fichtenwäldern scheint Amanita virosa sich wohlzufühlen.
Unter Kiefern fanden wir viele Exemplare des Apfeltäublings Russula palludosa. Da R. paludosa im Saarland meist nur sporadisch auftaucht, nutzten wir hier die Möglichkeit, uns diese Art genauer anzuschauen.
Russula atropurpurea, der Purpurschwarze Täubling, zeigte sich in vielen Farbvarianten. Auffallend war hier die seltene gelb-bräunliche Variante mit leichtem Kupferton. Auf dem nachfolgenden Foto sind diese Farbvarianten zu sehen (zumindest denken wir, dass alles R. atropurpurea ist).
Russula sardonia bei Kiefern war genauso in Mengen vorhanden wie der Weißtannenbegleiter Lactarius salmonicolor.
Einen goldgelb leuchtender Porling  auf Nadelholz  mussten wir am Fundort noch mit Fragezeichen versehen. Unsere Erstvermutung Aurantioporus croceus der Safrangelbe Saftporling (jedoch auf Laubholz !) hat sich nicht bestätigt. Peter Barth hat ihn mikroskopiert und eindeutig als den Leuchtenden Weichporling, Pycnoporellus fulgens, bestimmt. Seine Sporengröße in Verbindung mit der tintenroten Färbung mit KOH und sein Vorkommen auf Nadelholz identifizierten ihn eindeutig (>Kriegelsteiner  Bd 1 Seite 573).
 
Ein kleines Highlight zum Schluss war Chroogomphus helvetius, der Filzige Gelbfuß. Hans Werner Graß war es zu verdanken, dass wir ihn nicht vorschnell als Kupferroten Gelbfuß abtaten.

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Bei Saverne
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So dunkel wie's aussieht
war es nicht
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Brav in Reih und Glied
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Vom Weißen Knollenblätterpilz
fanden wir mehrere Exemplare an
verschiedenen Standorten
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Weißer Knollenblätterpilz
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Leuchtender Weichporling
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Leuchtender Weichporling
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Leuchtender Weichporling
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Farbenvielfalt vom
Purpurschwarzen Täubling

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Bilder-Copyright: Groß=ga, Grass=gw,Schmitt=sw,Nilles=na,Marchina=mw,Barth=bp
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