Exkursion in Kayl-Dudelange in Luxemburg, am 27.Mai 2010
Teilnehmer: Werner Graß, Armin Nilles, Peter Barth, Armin Groß,
Winfried Schmitt
Exkursionsgebiet:
Vormittags:
Ehem. Minettegebiet
bei Kayl auf steinigem Trockenrasen.
Nachmittags: Ehem. Minettegebiet bei Dudelange mit
steinigem Trockenrasen
und Kalk-Buchenwald.
Anmerkungen:
Beide Exkursionsgebiet haben wir schon am 14 Juni 2007 besucht (siehe sep.
Exkursionsbericht Esch sur Alzette). Bedingt durch den früheren
Exkursions-Zeitpunkt waren einige Pflanzen noch nicht zu sehen oder erst im
Anfangsstadium, andere waren dafür neu.
Auch einige Pilze haben wir gefunden, wobei einer kleiner Räsling neu für uns
war. Die Art wurde vor Ort als ein Crepitdotus oder als kleiner
Seitlings-Verwandter angesehen. Bei der Nachbearbeitung (Armin Groß) stellt sich
her, das es sich entweder um Clitopilus hobsonii oder noch eher um den später von obsonii
abgetrennte C. damssi handeln muss. Details zum Fund und Trennmerkmale zu diesen
beiden Arten anhand Literaturangaben siehe sep. Textdatei als Link bei den
Fotos.
1_ga Wir besuchten in Luxemburg 2 ehemalige Minette-Abbaugebiete mit Tockenrasen. Vormittag: Bei Kayl Nachmittag: Naturschutzgebiet Haard-Hesslberg bei Dudelange (+Buchen-Kalkwald) |
1_ga1 Unsere kleine Luxemburg-Gruppe |
2_knoellchen_steinbrech_ga1 Exk. KK, Kayl, Lux.27.05.2010 |
2_knoellchen_steinbrech_ga2a Exk. KK, Kayl, Lux.27.05.2010 Ausschnitt: unterirdische Knöllchen |
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2_knolliger_hahnenfuss_ga1 Exk. KK, Kayl, Lux.27.05.2010 |
2_knolliger_hahnenfuss_ga3 Exk. KK, Kayl, Lux.27.05.2010 Hier die namensgebende Knolle. |
2_nickendes_leimkraut_1_gw1 Exk. KK, Kayl, Lux.27.05.2010 |
2_nickendes_leimkraut_2_ga2 |
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2_spitzorchis_hundswurz_ga1 Exk. KK, Kayl, Lux.27.05.2010 Auch die Spitzorchis fingen erst an zu blühen. |
3_braeunliche_nestwurz_ga1 Exk. KK, Dudelange, Lux. 27.05.2010 Auch Vogel-Nestwurz genannt |
3_braeunliche_nestwurz_ga2 Exk. KK, Dudelange, Lux 27.05.2010 Auch Vogel-Nestwurz genannt |
3_braeunliche_nestwurz_ga3 Exk. KK, Dudelange, Lux 27.05.2010 Auch Vogel-Nestwurz genannt |
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3_kleines_wintergruen_ga Exk. KK, Dudelange, Lux. 27.05.2010 |
3_kleines_wintergruen_ga2 Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 |
3_rauhaarige_gaensekresse_cf_ga1 Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 |
3_rauhaarige_gaensekresse_cf_ga2b Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 |
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3_rote_spornblume_na1 Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 Nur wenige blühten schon. Die Rote Spornblume gehört zu den Baldriangewächsen. |
3_rote_spornblume_na2 Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 |
3_spiessblaettriger_ampfer_ga1 Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 |
3_spiessblaettriger_ampfer_ga2 Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 |
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3_weisse_waldhyazinthe_ga1 Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 |
3_weisse_waldhyazinthe_ga2 Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 |
3_weisse_waldhyazinthe_ga3 Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 |
3_weisses_waldvoegelein_na Exk. KK, Dudelange, Lux.27.05.2010 Das Langblättrige Waldvögelein, Cephalanthera longifolia hat lanzettlich gefaltete Blätter, im Gegensatz zum Weißen (bzw. Bleichen) Waldvögelein C.damasonianum, das eiförmige Blätter hat, diie abrupten in einer Spitze enden. Ziehmlich selten! |
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agrocybe_pediades_ga Halbkugeliger Ackerling Exk. KK, Kayl, Lux.27.05.2010 Syn: A. semiorbicularis Exk. KK, Kayl, Luxemb. 27.05.10 |
clitopilus_damsii_hobsonii_ga1 Großsporiger oder Blassblättriger Räsling Exk. KK, ga, Dudelange, Luxemb. 27.05.10 Auf faulenden Rindenpilz an Laubholz. U.a. wegen den größeren Sporen spricht einiges für den seltenen C. damsii Noordeloos. Siehe Ludwig 1.15.7 Details und Abgrenzung siehe Textdatei: Textdatei (.txt, 2 KB) |
clitopilus_damsii_hobsonii_ga2 Großsporiger oder Blassblättriger Räsling Exk. KK, ga, Dudelange, Luxemb. 27.05.10 auf faulenden Rindenpilz |
clitopilus_damsii_hobsonii_ga3 Großsporiger oder Blassblättriger Räsling Exk. KK, ga, Dudelange, Luxemb. 27.05.10 Fruchtkörper eher rundlich als ohrlöffelförmig |
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clitopilus_damsii_hobsonii_ga4 Großsporiger oder Blassblättriger Räsling Exk. KK, ga, Dudelange, Luxemb. 27.05.10 Kurzer seitl. Stiel, dicke, entfernte Lamellen. Stiel und Hut mit feinen Haaren. |
clitopilus_damsii_hobsonii_ga5 Großsporiger oder Blassblättriger Räsling Exk. KK, ga, Dudelange, Luxemb. 27.05.10 Mit Kongorot sieht man die typische Streifung der Längsrippen der Räslingsporen, sowie die der eckige Umriss im Profil (mitte-unten) In Bildmitte bis 12ym lange Spore (von 2sp. Bas.?) |
collybia_hariolorum_gw Striegeliger Rübling Exk. KK. Kayl Luxemburg 27.05.10 Im ABV wird er wegen seines auffallenden Geruchs nach faulenden Kohl auch Stinkender Frühlings-Rübling bezeichnet. Weil wir uns überwiegend nicht in kalkhaltigen, basenreiche Gebieten bewegen, war dieser Fund für uns neu. |
collybia_hariolotum_ga1 Striegeliger Rübling Exk. KK. Kayl Luxemburg 27.05.10 Diese Kollektion war kompakt-büschelig |
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collybia_hariolotum_ga3 Striegeliger Rübling Exk. KK. Kayl Luxemburg 27.05.10 |
collybia_hariolotum_ga6 Striegeliger Rübling Exk. KK. Kayl Luxemburg 27.05.10 Gut zu erkennen, die typisch strielige Stielbasis, ähnlich C. peronata |
flechte_spec_ga 2 unbestimmte Flechten |
geastrum_pectinatum_sw1 Kamm-Erdstern Exk. KK. Kayl Luxemburg 27.05.10 |
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geastrum_pectinatum_sw2 Kamm-Erdstern Exk. KK. Kayl Luxemburg 27.05.10 Die zahnradähnliche Ornamentation der Sporen, wie abgebildet bei Pegler. Bearbeitet: Winfried Schmitt. |
gymnopus_ocior_dryophila_sl_ga1 Gehört zum Waldrüblings-Komplex Exk. KK.ga, Kayl Luxemburg 27.05.10 Der braune bis dunkelbraune Hut passt zu G. ocior (> C. extuberans BK3-190). Mikroskopisch enthält er Elemente von G,dryophila und G. ocior. In G. ocior (Per) A&Noordl. 1997 werde viele Arten zusamengefasst, wobei einige Autoren auch G.ocior nur als eine Var. von G. dryophila ansehen. Bearbeitet: Armin Groß, siehe Textdatei: Textdatei (.txt, 1 KB) |
gymnopus_ocior_dryophila_sl_ga2 Gehört zum Waldrüblings-Komplex Exk. KK.,ga, Kayl Luxemburg 27.05.10 In einem Beet mit noch nicht verottetem Rindenmulch- Holzhäcksel. |
gymnopus_ocior_dryophila_sl_ga3 Gehört zum Waldrüblings-Komplex Exk. KK., ga, Kayl Luxemburg 27.05.10 Cheilozystiden: Vielgestaltig, keulig, knorrig, verzweigt, apikal teilweise mit Fortsätzen. Elemente die laut Lit. in G. dryophila und G. ocior (inkl. Synonymen.) vorkommen, wenngleich je nach Autor die gleiche Arten unterschiedlich beschrieben werden. Lit:Gröger,Tint:3(Saar-Montag),47 (Winterstein),BK3-189,190 |
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gymnopus_ocior_dryophila_sl_ga4 Gehört zum Waldrüblings-Komplex Exk. KK. Kayl Luxemburg 27.05.10 Hutdeckschicht knorrig, verzweigte "dryophila-Struktur" |
lachnum_bicolor_ga1 Zweifarbiges Haarbecherchen Exk. KK.,ga, Dudelange Luxemburg 27.05.10 Gesellig bis rasig auf Laubholzästchen. Hut 0,8-2mm mit kleinen Stiel, innen gelb, außen mit langen weißen Haaren. Lit: BK1-214, Baral InViVer als Capitotricha bicolor Bearbeitet: Armin Groß |
lachnum_bicolor_ga2 Zweifarbiges Haarbecherchen Exk. KK., ga, Dudelange Luxemburg 27.05.10 Mikromerkmale |
rhytisma__salicum_1_gw Weiden Runzelschorpf Exk. KK., bp, Dudelange Luxemburg 27.05.10 Foto: gw |
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rhytisma__salicum_2_ga Weiden Runzelschorpf Exk. KK., bp, Dudelange Luxemburg 27.05.10 Foto: ga |
rhytisma__salicum_3_ga Weiden Runzelschorpf Exk. KK., bp, Dudelange Luxemburg 27.05.10 Mik-Foto: ga |